Das Leben mit einem Kleinkind und was an einer Grippe durchaus gut sein kann

Ein müdes Hallo an Dich!

Wie immer freue ich mich, dass Du hier bist. Auch wenn ich in letzter Zeit den Fokus mehr auf das „Business“ Kikusch gelegt und mich privat hier im Blog etwas zurückgehalten habe. Mir war nicht richtig danach und ich weiss so oder so- würde ich mich dazu zwingen, nur, um was zu schreiben oder vor mich hin zu brabbeln, würde dabei am Ende eh nur bei Murks rauskommen. Zumal es aus der Firma in der letzten Zeit mehr zu berichten gab. Macht ja Sinn, dass das Privatleben dann nicht allzu ausgeprägt ist, nicht wahr 😃

Aber heute ist das anders, denn heute habe ich tatsächlich mal Zeit, um mich hier mal wieder ein bisschen auszutoben. Zwangsweise, ungewollt oder sagen wir: Die Quarantäne ist Schuld. Kikusch ist nämlich richtig krank. Nicht nur ein bisschen, nein, so richtig. Mit tagelangem Fieber und allem was dazu gehört. Sogar mit „Mama-muss-den-Buggy-wieder-rausholen-und-das-viel-zu-große-Kind-da-reinquetschen“.

Erinnert mich an das hier 😂 So sieht das übriges bei uns aus und Kikusch ist erst 3, hihi!

McLaren Kleinkind

Ach, kleiner Kikusch. So schnell geht das…Am Samstag hüpfte er noch quietschfidel durchs Haus meiner Schwägerin und wollte sogar dort übernachten (erfüllen wir dem Kind doch seinen Wunsch).. und Sonntag?! Ein anderes Kind und zack, noch Fieber dazu. Am Montag dann ab zum Onkel Doc Karsten, unserem Retter in der Not. Ich kenne keinen (!) Menschen, der so viel arbeitet wie dieser Arzt. Er ist buchstäblich Tag und Nacht erreichbar für seine Patienten. Meist höchst besorgte Erstmütter, die sich um jeden Pups sorgen (also solche wie mich🙈) Das Besondere dabei: Er bleibt immer ruhig dabei, steht einem mit Rat und Tat zur Seite und gibt einem immer das Gefühl, dass Sorgen und Ängste ernst genommen werden! So aufgehoben wie ich mich mit unserem Kikusch auch bei ihm fühle, schreckt er doch nicht vor der Diagnose zurück, die das Fieber und die Abgeschlagenheit bewirken: Grippe! Nachgewiesen dank Abstrich. MIST! Echt? Wie jetzt? Das ist doch voll gefährlich, oder? Kann ich mich da anstecken? Stimmt das wirklich? Hilfeeeee….

Virus! Gibt nix! Is ja kein Bakterium. Bettruhe, höchstens mal ein Fiebermittel, viel trinken, Vitamine…

Kleinkind-Grippe

Ich stelle fest, wir sind nicht die Einzigen. Das Wartezimmer proppenvoll, überall halbdösende Kinder auf dem Schoß von Mamas, die überlegen, wie sie die vermutlich nächsten 10-14 Tage lang umplanen müssen. Darunter auch ich, mich überkommt die Panik—dieser Kunde wartet auf ein Angebot—den musst du noch anrufen–was ist mit dem Termin am Dienstag, Mittwoch, Freitag—das ist noch zu tun und das und das und das—-

Aber plötzlich dämmert es mir: Ich muss es hinnehmen wie es ist, ich kann es sowieso nicht ändern. Was habe ich mich schon geärgert und Panik geschoben, als mein kleiner Bubi mir durch Krankheit wieder einen Strich durch Termine, Pläne und sonstige „Verpflichtungen“ gemacht hat. So versuche ich also genau in diesem Moment ruhig zu bleiben, mich darauf zu besinnen, dass eben alles irgendwo einen Sinn ergibt. So blöd wie es für Kikusch ist, für das UNS ist es wieder ein Auffrischen der starken Mutter-Kind-Bindung. Denn ohne mit der Wimper zu zucken, lasse ich alles stehen und liegen, ärgere mich dieses Mal wieder ein bisschen weniger und stelle mich auf 7-14 gemeinsame Tage mit kurzen Fiebernächten, vielen vollen Taschentüchern, ein paar Folgen „Peppa Wutz“ zu viel und allerhand Viruskuscheln und Anhusten ein. Mir huscht ein Lächeln über´s Gesicht. Ich freue mich ein wenig auf die viele Zeit mit Kikusch. Hat die Grippe also doch etwas Positives für uns.

Falls ich das mal hier irgendwann wieder lesen werden (was ich nie tue, das macht meine Schwester Anya und weist mich höflich auf Rechtschreibfehler hin..test, test. Liest du mit, hihi?!).

-> Ina, hier 3 wichtige Memos für Dich:

  1. Memo an mich: Kikusch wird immer im Februar krank- Februar also komplett „frei nehmen“. Gott sei dank bist du selbständig…
  2. Memo an mich: Kikusch wird immer krank, wenn Deine Eltern in den Urlaub fahren, Ina. Zu diesen Zeiten also auch „frei nehmen“
  3. Memo an mich: Ich kuschle mein krankes Baby sooooo gern, besonders dann, wenn ich ihm Halt und Trost geben kann. Also schön die Abwehrkräfte stärken, Ina!

Bis bald und auf ein Wiederlesen,

Deine (noch und hoffentlich auch gesund bleibende) Ina

 

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