10 Dinge an denen Du erkennst, dass Dein Baby zum Kleinkind wird 

1.) Du kommst nicht drum herum, denn: das Trotzen beginnt 😇👿

Kind: „NEIIINNNNNN, nicht diese Schuhe anziehen!!!“

Mama: „Du ziehst bei Minus 10 Grad nicht die Sandalen an.“

Kind: „NEEEIINNNN, schmeckt nicht!!!“ 

Mama: „Iss das jetzt, was anderes gibt es nicht!“

Kind: „NEEEIINNNN, ich will nicht!!!“

Mama: „Wenn Du jetzt nicht die Treppen hochläufst, muss ich allein nach Hause gehen“

Schrecklich! Diese Trotzphasen rauben einem den letzten Nerv. Da kann man sagen was man will. Es ist so! Aber sei tapfer und sieh es als Fortschritt: Dein Kind entdeckt sich und seine Fähigkeiten selbst und testet seine Grenzen. Das Beste dabei ist, dass Du immer wieder erkennen wirst, ob auf Spielplätzen oder bei Freunden: So unterschiedlich sie doch sind: Im Trotzen sind sie alle gleich, nur eben jeder auf seine Art 😂 Und das gibt Kraft- nur nicht unterkriegen lassen!

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2.) Du hast mehr Zeit für Dich und kannst den Haushalt besser bewältigen

In der Regel bedeutet Stille im Zusammenhang mit einem (allein) spielenden Kind nichts, aber auch rein gar nichts Gutes. Da stehst Du in der Küche und kochst und im Kinderzimmer ist es mucksmäuschenstill

So, das heisst jetzt, wenn ich ins Zimmer gucke, dann hat er entweder sämtliche Möbel und Wände bemalt, irgendetwas auseinander genommen oder sich womöglich verletzt, weil er wieder einmal die Stühle hochklettern wollte…Panik kommt auf! 😱 Ich schleiche das Schlimmste ahnend den Flur entlang…Aber nein, ganz im Gegenteil. Er hat sich seine Duplo-Kiste geschnappt und spielt fleissig ganz allein in seinem Zimmer. Auch wenn Du es jetzt noch nicht glaubst- dieser Moment kommt ganz sicher und Du wirst staunen wie oft das von nun an vorkommt. 

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3.) Schlaf ja! Durchschlafen, naja…so ähnlich 😴

Auch wenn Dein Knirps nun endlich durchschläft, so wirst du wahrscheinlich erst wenn Dein Kind mal aus dem Haus ist jemals wieder zu richtig „echtem“ Schlaf finden (oder ausnahmsweise, wenn der Spatz woanders schläft). Daher nehme ich Dir einfach am besten jetzt schon die Illusion davon, so leid es mir tut, denn als Mutter schläfst Du niemals richtig durch😒. Schau mal hier nach der schönen Erklärung des Begriffes „Ammenschlaf“. Du wirst zumindest endlich mal Dein Schlafverhalten per Definition genannt bekommen und so schnell wird Mama es auch nicht wieder los, denn wenn es nicht der Hunger, die volle Windel oder Blähungen sind, so kommen spätestens ab dem Kleinkindalter neue Wehwehchen dazu: Undefinierbare Schatten im Zimmer, zu dunkel, Wasser alle oder einfach nur: Mama, ich brauche Dich. Was, wenn sie wohl in die Pubertät kommen und man nachts wach liegt, weil man auf das Kind wartet 🙊?!

4.) Der Vormittag gehört Dir und Deiner Arbeit!

K I T A- Das Zauberwort. Muss ich dazu viel erklären? Egal wann für Dich der richtige Zeitpunkt ist Dein Kind in die Kita zu geben: Spätestens nach der tränenreichen (bei Mamas meist schlimmer als beim Kind) Eingewöhnungsphase hast Du den Vormittag/frühen Nachmittag entweder für Dich allein oder für Deine Arbeit. Und glaube mir, so schnell möchtest du das nicht missen😎. 

5.) Du redest den ganzen Tag und manchmal auch den ganzen Abend 

Schon mal was vom „Bullshit* Bingo“ gehört? Nein? Dann schau mal hier, was uns die Brigitte Mom darüber erzählt: 

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 *gesagte Sätze werden durchgestrichen. Bullshit ruft man, wenn man eine Reihe voll hat 😂!

Als Mutter eines Kleinkindes dehnt sich dein Wortschatz neben „bibibibaaa“, „sag mal Mammaaaaaa“ oder „dubidubiduuu“ nicht nur um weitere Worte wie das beliebte „NEIN“ aus. Entscheidend ist die Anzahl der gesprochenen Worte, die sich gefühlt um das 10fache erhöhen. „Ich zähle jetzt bis 3“ oder „Gib das her“ sind ab sofort fest in deinem täglichen Wortschatz integriert und für die nächsten Jahre nicht wegzudenken. Wermutstropfen dabei sind allerdings Sätze wie „Ich liebe Dich auch“, die schöner nicht sein können♥️.

6.) Spielplätze sind nicht mehr nur zum Rumsitzen da 

Vorbei sind die endlos langen Spaziergänge im Park. Ab sofort bist du die persönliche: 

  • Schaukelschubse (niemals unter 10 Minuten!)
  • Sandkuchenverkosterin
  • Kletterassistentin
  • Streitschlichterin
  • Wutausbruchanhalterin
  • Tränenundrotzwegwischerin
  • Cateringunternehmerin für die Spielplatzgemeinde
  • Vorab-Toilettencheckerin und
  • Dauerbewunderin von Rutsch- und Kletterkünsten

Aber macht nichts, dafür bist Du ja da 😀. Gerade im Sommer macht das „Spielplatzhopping“ ja besonders Spaß, Du kommst ins Gespräch mit Mamas und bist an der frischen Luft mit Deinem Schatz. Schöner kann es nicht sein!

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7.) Erste Freundschaften entstehen

Du wunderst Dich vielleicht, warum Dein Kind noch nicht mit anderen spielt?! Keine Sorge, das ist normal. Erst ab ungefähr 2 Jahren können sich Kinder auch mit anderen Kindern beschäftigen. Solange bist Du eben der unmittelbare 1. Ansprechpartner was das Thema Spielen anbelangt. Das gemeinsame Spielen kommt u.a. mit der Sprachentwicklung und der Fähigkeit, Gefühle in anderen zu erkennen. Krabbelgruppen und Kitas können dies fördern. Aus „alles meins“ wird ein langsames Miteinander. Aber langsam, tatsächlich sseeeeehr langsam 😂. Eine wahre Freude ist es dann, mit anzusehen wie Dein Kind sich freut, wenn Du ihm erzählst, dass Du dich heute mit seinem Freund treffen wirst. Bei uns ist es z.B. „Samumel“ 

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8) Der Babysitter wird immer teurer 

Wenn Du nicht das Glück mit ausreichender gratis-Betreuung innerhalb der Familie hast, dann musst Du wohl auf den Babysitter zurückgreifen. Fang am besten früh damit an, den geeigneten Babysitter zu finden. So ist es leichter Dein Kleinkind in vertrauensvolle Hände zu begeben, denn es ist von Beginn an an diese Person gewöhnt. Nichtsdestotrotz wird der Babysitter womöglich auch mit steigendem Alter teurer werden, denn schliesslich kannst Du Dich nun nicht mehr klammheimlich aus dem Haus schleichen, sondern musst lang und breit erklären, dass Du nur kurz weggehst, später zu einem Küsschen und Kopfstreicheln aber wieder parat stehen wirst.

9.) Du kannst aufhören, 3×2 Mahlzeiten am Tag zuzubereiten💪

Brei kochen, frisch oder aufgetaut. Nudeln, Nudeln, und noch mal Nudeln. Vorbei die Zeit des ewig Gleichen oder der Sondermahlzeiten. Du merkst schon bald, dass Dein Kind lieber mit Dir gemeinsam essen will und zwar genau das, was DU da auf dem Teller hast. Einfach nicht so scharf würzen und ihr könnt alle gemeinsam schlemmen. Sei gespannt darauf, was dein Kind alles gern isst!

10.) Akzeptiere das emotionale Wirr Warr

Die Gedanken wechseln ständig zwischen „mein Baby ist kein Baby mehr!“ und „wann wirst du endlich selbständiger?“, täglich, minütlich und das ist vollkommen OK so! Nimm es so hin wie es ist, DU bist schliesslich auch nur ein MENSCH! Mutter sein bedeutet, aus sich herauszugehen und an seine Grenzen zu stoßen und perfekt ist niemand. Geniess die Zeit, die Ihr gemeinsam habt, denn bald ist auch Dein Kind kein Kleinkind mehr, sondern ein pubertierender Teenie und wer weiss, was uns da alles noch erwartet….

Ich freue mich auf ein Wiederlesen,

Deine Ina

Ina-Gadiri-Kikusch

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