Das 2. oder 3. Kind…Wie? JETZT (schon)?

Verdammte Axt…! Mein Zug ist abgefahren…..Zumindest der mit den 2 (oder auch 3, wenn es schnell gegangen wäre) glücklich zusammen spielenden Geschwistern, die kurz nacheinander das Licht der Welt erblickt haben😳. Stimmt mich das jetzt traurig oder kann ich es hinnehmen wie es ist? Hmmm…., so richtig schlüssig bin ich darüber nicht. Ich stelle mir diese Frage eigentlich immer und immer wieder und ertappe mich dabei, wie ich insgeheim permanent den jeweils möglichen Altersabstand zwischen meinen Kindern errechne🙊.

❓Aber WANN ist denn eigentlich der richtige Zeitpunkt für ein nächstes Kind? „Schnell in einem Abwasch“ wie es doch so schön heisst, oder aber: sich Zeit lassen, bis das Erste (die Ersten) „aus dem Gröbsten“ raus ist/sind? Gibt es das überhaupt? Heisst es nicht: Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen?! Kommt das Erste oder Zweite denn überhaupt mal aus dem Gröbsten raus? Oh wei, habe ich dann etwa doch „Einzelkinder“ mit zu großem Abstand, trotz mehrerer Kinder? Was, wenn die Geschwister zwar alterstechnisch nah beieinander sind, sich aber nicht verstehen? Gibt es überhaupt einen richtigen Zeitpunkt? Nö? Doch? Zumindest könnte ich es meinem Sohn Kikusch jetzt erklären, er ist ja schon fast 3…Naja, oder ich lasse es Leo Lausemaus für mich tun😜

😱Hilfe, ich bin deutlich überfordert…! Da habe ich mir nach der Geburt mühselig eine kleine Firma aufgebaut, die mir meinen Freiraum bietet und mich glücklich macht. Kikusch entwickelt sich von Tag zu Tag mehr zum richtigen Kind, sagt und tut Dinge, die mich jedes Mal aufs Neue staunen lassen und, was Tatsache ist: Ich habe sämtliche Nebenwirkungen der Schwangerschaft erfolgreich in die tiefste Ecke meines Gehirns verbannt.

Geschwollene Hände und Füße und Schuhgröße 40 statt 36? Nie gehabt…!

Sodbrennen? Was ist das?

Nächtliches Umherwandeln aufgrund von Schlaflosigkeit? Ich doch nicht!

Jetzt sag mir mal eine, eine Schwangerschaft sei ein Zuckerschlecken- Pah! Nee! Aber sooooo schlimm war´s nun auch wieder nicht. Mal abgesehen davon, dass ich bis zur Geburt tatsächlich nur 1 (!) Baby jemals auf dem Arm gehalten und echt Angst vor meinem eigenen hatte (ja, so etwas gibt es)! Oh, wie süß sie doch duftete, die kleine Stella.

DA ist es wieder, ich schwelge in Erinnerungen: Der Geruch eines Neugeborenen- wie eine süße Frühlingsbriese. Das irritierende, aber niedliche Glucksen in der Nacht. Herrlich schlaftrunkene kleine Wesen, die man die ganze Zeit über nur anstarren will. Und dann ist es sogar noch das eigene Kind, das wir da „produziert“ haben….Wie wird wohl das Zweite aussehen?

2 Stunden Schlaf- 1 Stunde wach- Nächte. Stillen, Milchpumpen, Babygeschrei, Mama wird zum Zombie. Oh oh, da haben wir sie wieder, die Kehrseite der Medaille. HUT AB vor allen Mamas, die das packen. Doppelt! Oder dreifach! Am besten noch mit Kleinkind UND Baby- ich bewundere Euch so wahnsinnig!

Konflikt wieder da! Also stehe ich wieder am Anfang.

Und nun? Entschluss fassen!

Das Leben leben und nehmen wie es kommt wäre wohl das Beste in diesem Falle. Sei Dir eines gesagt: es gibt NIEMALS den richtigen Zeitpunkt. Nicht für das Erste und nicht für das Zweite oder das Dritte. Anstrengend wird es so oder so, ob geplant oder nicht. Also hör auf Dein Herz und mach, wonach Dir ist.

♥️

Aber was mich noch viel mehr interessiert: Wie war/ist es bei Dir? Hast Du bereits zwei oder mehrere Kinder und in welchem Abstand? Wie bewältigst Du den Familienalltag?

Ich freue mich auf ein Wiederlesen!

Deine Ina

2 Gedanken zu “Das 2. oder 3. Kind…Wie? JETZT (schon)?

  1. motessa schreibt:

    unsere 4 sind 15,5 knappe 13 und 5jährige Zwillinge. Ich habe nach dem zweiten Kind zwei Kinder verloren, dennoch wünschten wir uns sehr noch ein drittes Kind. 7 und 10 Jahre Abstand sind am Anfang sehr angenehm. Doch heute empfinde ich unseren Alltag anstrengend. Wir haben uns eine Limite gesetzt, bis wann wir es noch probieren würden. Ob wir dann auch aufgehört hätten – ich weiss es nicht. Bei anderen Familien, mit ähnlicher Konstellation sehe ich wie sie mit ähnlichen Schwierigkeiten kämpfen. Ich glaub, ich würde eher abraten so einen Abstand zu planen. Aber das ist meine Geschichte!

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