Ohana heisst Familie, bei Coca Cola heisst das „Framily“…

Es ist ein stinknormaler Donnerstag in der Vorweihnachtszeit. Die Temperaturen sind dezemberuntypisch mild, die Sonne scheint und die hippe Friedrichshainer Location zeigt sich von ihrer besten Vollbart-Hipster-Seite. Nichts Ungewöhnliches möge man meinen, und doch ist an diesem Tag alles anders als ich es noch vor zwei Jahren gedacht hätte.

Kikusch-Cokeframily-Familienblog

Foto ©Gero Breloer

Aber eines nach dem anderen…Erst einmal musste ich mich zu einer nicht ungewöhnlichen Alltagsweckzeit (6 Uhr Morgens mit dem Mamawecker) zwar aus dem Bett, aber aus dem Haus machen, denn um 7.30 Uhr hiess es für mich bereits Abfahrt gen Osten. Als gebürtiger Ossi ist der Osten mir nicht unbekannt, wohl aber der BERLINER Osten in dem ich ungefähr, sagen wir, so 3-5x pro Jahr weile. Tatsächlich gibt es in unserer Stadt allerhand Mini-Kosmen, die manch einer nie zu verlassen scheint. Da haben wir z.B. meine Tante Heidi, die seit mehr als 40 Jahren in Treptow wohnt und das letzte Mal am Kudamm, ich glaube, kurz nach der Wende war. Vielleicht war es auch davor, ich muss sie das noch mal genau fragen.

Andersherum fühlt es sich für mich an, wenn ich mich in den Berliner Osten begebe- immer ein wenig „tourimäßig“. Aber wollen wir mal die Kuh im Dorf lassen, 3-5 mal pro Jahr ist ein wenig übertrieben, denn schliesslich treiben mich meine Kunden ja immer rund durch die Stadt (und häufig auch ins Umland, wie Ihr wisst), allerdings habe ich meine Lieblingsplätze eben rund um den Kudamm errichtet und auch meine Freunde und Familie ist wohnen größtenteils hier…

Kudamm-Berlin-Kikusch

Ich also im Osten mit meiner alten Schüssel, vollbeladen bis unters Dach mit Kinderspiel und Beschäftigungskram angekommen, stets begleitet von der die feuerrote Morgensonne, höre plötzlich unverkennliche Rostocker (mein Geburtsort) Heimatklänge in meinen Ohren. Höh?! Möwen???! Hier?! In BERLIN?! Ahhh ja, Müllsammelstelle hier oder sowas, das erklärt so einiges. Und dabei erinnere ich mich an meine Freundin Anna, die am Alex wohnt und mir mal erzählt hat, dass die Nachbarn Vogelfütterverbot haben, da die Möwen eh alles schon in der Luft an sich reissen und in der Stadt zur Plage werden. Egal, ab zur hippen Szenelocation, schliesslich bin ich heute in doppelter Mission hier:

Gemeinsam mit einigen anderen Familienbloggern sitze ich nämlich heute für Coca Cola in der „CokeFramily“ Runde und höre Vorträge über Zeitfresser, Jobsharing und Zeitmanagement.

Cokeframily-Kikusch-Berlin

Die Moderatoren von Coca Cola und der Brigitte Mom führen durch den Vormittag. Parallel zum Workshop bespaßen derweil im Nachbarraum meine Animateure die Bloggerkids mit Spiel und Spaß, denn heute hiess es auch hier „Kids welcome“.

Kikusch-Cola-Blog

Mesupermom-Kikusch-Cokeframily

Yannic von Tandemploy erzählt uns einiges Spannendes über das Thema Jobsharing, das ich so vorher noch gar nicht kannte.

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Interessantes Modell muss ich sagen, sowohl für angestellte Mamas, Trainees und Menschen kurz vor der Rente (Altersteilzeit) ein meiner Meinung nach ideales Modell, um beruflich tätig zu sein, nicht in der Teilzeitfalle zu versinken und vor allem: nicht unterzugehen, nicht das Gefühl zu haben, am Druck der Unersetzbarkeit zu scheiten. Wenn Dich das Thema interessiert, erfährst Du mehr dazu hier. 

Und während wir so plaudern und spannenden Vorträgen lauschen, zeichnet, eine junge Grafikerin namens Sophia parallel das was wir sprechen und worüber wir diskutieren. Unglaublich, so etwas hatte ich bis jetzt noch nicht gesehen. Sophia hatte mit Abstand heute den anstrengendsten Job von uns.

Coke-Kikusch-Mutterblog

Zum Ende des Workshops kommt noch ein interessante Dame zu Wort, Christine Wittig, die uns Tipps und Tricks rund ums Zeitmanagement gibt. Dabei stelle ich fest, dass ich mich gar nicht so oft falsch organisiere wie ich denke, sondern eigentlich ziemlich vieles ganz gut manage.

Fazit des Tages:

Das Glück ist ein U!
Ich bin gern in der Cokeframily.
Ich reihe mich gern und mit Stolz in die Riege der Momblogger oder Elternblogger, obwohl ich echt noch das Küken in der Runde war.
Ich liebe meinen Job.
Ich hätte das alles vor 2 Jahren kaum erahnen können

Darauf ne Coke.

Ich freue mich auf ein Wiederlesen,

Deine Ina

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